Frage 14: Wie funktioniert das mit den #Hashtags?

Raute, Gartenhag, Doppelkreuz. So hiess das früher – und ältere Semester denken dabei wahrscheinlich erst einmal ans Telefon. Heute ist der sogenannte Hashtag ein zentrales Element in diversen sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram, Google+, Facebook, Tumblr und Pinterest. Richtig angewendet, verhilft er Social-Media-Inhalten zu mehr organischer Reichweite.

Der Begriff bildet sich aus dem englischen Nomen «hash» für das Schriftzeichen Doppelkreuz (#) und dem englischen Wort «tag», das sich als «Markierung» übersetzen lässt. Ein Hashtag ist also eine Markierung mittels Doppelkreuz. Das beschreibt die Funktion recht gut. Worte oder Wortketten, die mit einem Hashtag versehen sind, werden so zu anklickbaren Links. Der Klick auf so einen Link führt auf eine Übersichtsseite, die alle Beiträge, die ebenfalls mit diesem Hashtag markiert worden sind, chronologisch auflistet. Die Idee: Nutzer, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, können so Beiträge finden, ohne vorher mit der Quellseite in Kontakt gekommen zu sein.

Unternehmen haben nun die Möglichkeit, einen Beitrag in einen bestimmten Zusammenhang zu setzen, indem sie diesen mit einem populären Hashtag versehen. Oder sie lancieren einen eigenen Hashtag, der dann idealerweise von anderen übernommen wird. Ziel kann aber auch einfach sein, seine Beiträge zu einem bestimmten Thema zu sammeln.

Soll eine Verschlagwortung mittels Hashtags etwas bringen, halten Sie sich an ein paar Regeln. 1. Wählen Sie den Hashtag sorgfältig. Prüfen Sie, ob es ihn schon gibt und in welchen Kontext sie damit ihren eigenen Beitrag setzen. Ist er passend? Verwenden Sie keine Allerwelts-Hashtags wie #Welt, #Glück, #Sonne. Ihr Beitrag wird in einer Flut anderer Beiträge untergehen. Ziel ist nicht die grösstmögliche Verbreitung, sondern, dass Ihr Beitrag genau die Nutzer erreicht, die sich für genau Ihr Angebot interessieren könnten. 2. Ein bis zwei Hashtags sind genug. Zu viele Hashtags lassen einen Beitrag kryptisch erscheinen und wirken eher abschreckend. Besonders auf Facebook. 3. Hashtags, die clever in einen Lauftext eingebaut sind, sind lesefreundlicher. Schreiben Sie Ihren Beitrag also so, dass die Hashtag-Worte oder die Hashtag-Wortketten bereits im Lauftext natürlich vorkommen. Das ist ein kleiner Mehraufwand. Doch der lohnt sich.

 

 


«KMU-Marketing klipp und klar» – unter diesem Motto stand das 19. Unternehmerforum. Die Besucher waren eingeladen, ihre drängendsten Fragen mitzubringen – und sie von den anwesenden Experten life beantworten zu lassen. Dabei kamen weit mehr Fragen zusammen, als am Unternehmerforum behandelt werden konnten. Die übrig gebliebenen Fragen beantwortet jetzt der Erfolgsbeschleuniger. Ungefähr im Wochentakt.

Bald gehts weiter. Im kommenden Post beantwortet der Erfolgsbeschleuniger die Frage: «Was zeichnet KMU-Marketing aus?»

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