Kundengerechte Ansprache – und die passenden Kanäle

In einer Zeit, in der alles höher, schneller, besser sein soll, ist es nicht einfach, sich treu zu bleiben. In einer Zeit, da alle mit unglaublich tollen Marketingbegriffen um sich werfen. In einer Zeit, da Youtube, Facebook, Twitter, Flickr, Instagram einem quasi vorgeben, wie man zu sein hat. In einer Zeit, da jeder nach Individualität strebt und wir doch je länger je mehr im Einheitsbrei versinken. Da braucht ein Unternehmer, eine Unternehmerin eine gehörige Portion Rückgrat, selbstbewusst den eigenen, den individuellen Weg zu gehen. Ich bin grosser Fan der virtuellen Kommunikationsmittel und selber aktive Nutzerin solcher Profile. Es gibt Tage, da sind sie mir Inspiration für gute Headlines, schöne Texte. Das «www» ist das grösste Lexikon der Welt. Noch nie war Recherche so einfach. Aber was nützt es, wenn Sie sich mit der Agentur um einen knackigen Claim kümmern, ganz nebenbei einen Commercial auf die Beine stellen, täglich die Conversion Rate prüfen und Content Curatation betreiben, damit Sie auf den Social-Media-Kanälen stets aktuell und präsent sind? Wenn Sie neben dem Erledigen all dieser Aufgaben, die Ihnen von extern aufs Auge gedrückt wurden, das absolut Wichtigste vergessen? Das Customer Relationship Management. Auf gut Deutsch: die Kundenpflege.

Klein- und Mittelbetriebe sind gerade deshalb erfolgreich, weil sie netzwerken. Weil sie jemanden kennen, der … und weil sie einen persönlichen Kontakt zu ihren Kunden pflegen. Weil sie wissen, was der Kunde will und wie er sich wohlfühlt. Was nützt es Ihnen, wenn Sie Tausende von Franken in eine virale Kampagne investieren, Ihre Kunden aber die meiste Zeit offline verbringen? Wäre es da nicht sinnvoller, auf den guten alten Kundenbrief zurückzugreifen? Vielleicht sogar mit einem handgeschriebenen Grusswort – zumindest für die A-Kunden?

Ich plädiere nicht: «Zurück in die Steinzeit». Aber ich plädiere für einen bewussten und verhältnismässigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Kundengerechte Ansprache ist das A und O. Holen Sie Ihren Kunden da ab, wo er sich befindet. Mit einer klaren Botschaft und der passenden Massnahme. Ein Beispiel: Kürzlich war ich in Marokko im Urlaub. Die Souks bieten unzählige Möglichkeiten, in die kulinarischen Genüsse des Landes einzutauchen. Ein Essensstand reiht sich an den nächsten. Die Angebote sind mehr oder weniger identisch. «Marktschreier» versuchen, die Touristen an ihre Tische zu locken.

Verkaeufer

«Woher kommst du?», fragt mich einer. «Schweiz», sage ich. «Ah, Schweiz…», antwortet er und grinst lausbübisch. «Wir sind besser und günstiger als Migros oder Coop!»

Flugs sass ich an seinem Tisch. Einfach, weil mich seine Botschaft erreicht hat. Einfach, verständlich und dazu mit einem direkten Bezug zu meiner Heimat. Ich fühlte mich angesprochen und abgeholt.

Und genau dieses Gefühl soll bei Ihren Kunden aufflackern, wenn sie von Ihnen angesprochen werden. Sei es via Inserat, Mailing, Webbanner, Facebook. Aber, nicht nur Ihre Kunden sollen sich von Ihnen angesprochen fühlen. Ihnen selbst muss es auch so ergehen, wenn die Agentur Ihres Vertrauens mit Ihnen spricht. Suchen Sie sich einen Partner, der zu Ihnen passt, mit dem die Chemie stimmt und der Austausch auf Augenhöhe stattfindet. Es braucht manchmal ganz schön viel Mut zu sagen: «Ich will das nicht», wenn man mit den neuesten Entwicklungen konfrontiert wird. Haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der Sie kennt, wird es gar nicht erst dazukommen. Weil Ihr Gegenüber weiss, was zu Ihnen, zu Ihrem Unternehmen und zu Ihren Kunden passt.

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