Print hat eine Zukunft

Dass die Druckbranche hart umkämpft ist, ist kein Geheimnis. Trotzdem glaube ich an die Zukunft dieses Business. Nicht nur aus dem Bauch heraus, sondern mit gutem Grund.

Weniger Umsatz, weniger Betriebe, weniger Mitarbeiter: Die Druckbranche schrumpft – und trotzdem glaube ich an die Zukunft des Printprodukts. Denn Print ist – richtig eingesetzt – eine ideale Ergänzung zu Online-Medien. Nichts bringt eine höhere Aufmerksamkeit beim Empfänger als eine gut aufgemachte physische Werbesendung. Sie ist sinnlich, greifbar, oft auch spielerisch und überraschend. Ist dieser Reiz erstmal geweckt, lassen sich weiterführende Informationen hervorragend online verbreiten. Das Zauberwort hierfür heisst: Print to Web.

Print und Online: das ideale Paar

Der Vorteil von Print to Web ist: Man kann Informationen nach Bedarf, Sachverhalt und Person steuern. Die Vermittlung erfolgt orts- und zeitunabhängig, teils sogar geräteunabhängig. Man kann zum Beispiel Print und Internet ideal kombinieren, indem der Kunde per Post den Link auf seine persönliche Webseite erhält. Dort erwarten ihn dann individuelle und zielgruppenspezifische Informationen. Mit dem Wachstum der Online-Werbung wird also auch der Printmarkt wachsen.

Druck ist nicht gleich Druck

Aber auch bei Print to Web stellt sich die Frage: Lasse ich das Mailing bei einer Discounter-Druckerei mit Online-Service oder bei einer Fullservice-Agentur produzieren? Nun, das hängt vom Anspruch und Nutzen ab. Beim Discounter läuft die Auftragsabwicklung weitgehend über den Computer. Das Ergebnis ist eine standardisierte Ausführung auf Standard-Materialien, dafür zu tieferen Preisen. Individuelle Problemlösungen oder gar eine persönliche Bemusterung mit vorgängigem Farbabstimmen ist selten möglich.

Der Rundum-Service

Dem gegenüber steht die Fullservice-Druckerei, wie wir es sind. Bei uns steht die persönliche Beratung im Vordergrund. Dazu gehört die individuelle Papierauswahl, Blind-Muster zuschicken, die Prüfung und Anpassung der gelieferten Daten, das Farbabstimmen beim Drucker. Darüber hinaus kommt der Ströbele-Chauffeur mit den Paketen zum Kunden, trägt die Schachteln in die gewünschten Regale, tauscht ein paar persönliche Worte mit dem Materialchef aus und erinnert ihn erst noch an die Nachbestellung. Denn in der letzten Schachtel, die bewusst zuhinterst platziert wird, ist ein Bestellformular mit dem Hinweis, dass die Drucksachen langsam ausgehen. Das nennen wir einen persönlichen Service, der sich auszahlt.

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