Was bedeutet schon Mut haben

Mut braucht es nicht nur am Bungee-Seil. Sondern auch im Berufsalltag. Zum Beispiel bei Werbekampagnen, die auffallen sollen. Haben Sie Mut? Bestimmt haben Sie jetzt für einen kurzen Moment gezögert und überlegt. Fredy Nock würde darauf vermutlich schmunzelnd antworten: «Ich denke schon.» Abgesehen von Extremsportlern und anderen Verrückten ist Mut ein dehnbarer Begriff. Die einen finden es mutig, die Eigernordwand hoch zu klettern. Andere schwitzen schon beim Gedanken daran, vor einem 100-köpfigen Publikum eine Rede zu halten. Und die wenigsten denken an den Berufsalltag. Ja, auch dort braucht es Mut.

Damit meine ich nicht das Lohngespräch mit dem Chef. Oder die Präsentation beim Kunden vor dem 10-köpfigen Gremium. Klar, auch das braucht Mut. Was ich vielmehr meine, sind die Marketingaktivitäten der KMU. Das Redesign der Website ist längst Gewohnheit. Auch ein professioneller Marktauftritt, die Broschüre oder das Mailing. All das kennt man. All das schätzt man. Und all das macht man. Aber was ist mit Social Media oder Guerilla-Aktionen? Auch das kennt man. Nicht jeder schätzt das. Und nur wenige machen das.

Warum nicht? Das hat mehrere Gründe. Zum einen sicher wegen des Zeitfaktors. Social Media richtig zu betreiben, ist aufwändig. Hinzu kommt: Ist es nicht professionell gemacht, kann das kontraproduktiv für die Firma sein. Die Präsenz auf Online-Plattformen braucht auch Mut. Weil man der weltweiten Öffentlichkeit ausgesetzt ist. Und nicht zu unterschätzen: Es braucht enormes Hintergrundwissen, technisches Verständnis, eine wortgewandte Feder.

Auch Guerilla-Marketing fordert Mut. Denn sich und seine Leistung in Szene zu setzen, ist nicht jedermanns Sache. Dabei wäre es so witzig und effektiv. In Holland hat ein Mercedes-Händler zahlreichen Fahrzeugen anderer Marken den Stern mit Saugnapf auf die Kühlerhaube gedrückt. Dazu ein Kärtchen mit dem Absender der Garage. In Deutschland hat ein Möbelhaus eine Bushaltestelle in ein Wohnzimmer verwandelt. Die Wartenden sassen dann auf dem schicken Sofa. Ein Klimatechniker legte vor seinem Geschäft ein Auto auf die Seite. Im Schaufenster stand der Ventilator mit der Botschaft: Dieser Ventilator lässt sogar ein Auto umkippen.

Das sind echte Hingucker, Lacher und Aufmerksamkeitsmagnete, die bei Konsumenten noch lange nachhallen. Aber sie brauchen halt einfach ein bisschen Mut. Mut, um mal aus gewohnten Werbeaktivitäten auszubrechen und Ungewohntes zu wagen.  Und jetzt wagen Sie doch einfach einen ersten Schritt, indem Sie sich an unser 17. Unternehmerforum vom 16. Januar anmelden. An diesem Abend erfahren Sie, warum sich Mut lohnt: www.stroebele.ch/unternehmerforum.

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